Ankunft in Argentinien
... und in El Calafate
Draußen gibt es ein schönes Morgenrot und wir sitzen immer noch in unserer Mittelbank.
Zu Hause ist es halb zehn, hier vier Stunden früher. In zwei Stunden landen wir in Buenos Aires. Zum Frühstück gibt es Rührei.
Wir landen pünktlich, müssen aber ziemlich lange an der Passkontrolle stehen. Deshalb wartet unser Gepäck schon neben dem Gepäckband auf uns.
Zwei Dinge müssen wir jetzt tun.
Wir lösen ein Ticket für ein Shuttle zum anderen Flughafen von Buenos Aires, denn wir müssen den Flughafen wechseln.
Dann machen wir uns auf den Weg zu einem Geldautomaten. Aber es gelingt uns nicht Geld abzuheben. Die Gebühren sind genauso hoch wie der Abhebebetrag. So tauschen wir in einer Bank 100 Euro in argentinische Pesos. Im Regelfall können wir hoffentlich mit Karte bezahlen. (und das gelingt auch - das Bargeld reicht)
(→ Es lohnt sich also, für Argentinien etwas Bargeld zum Tauschen mitzunehmen. Z.B. für Trinkgeld. Im Regelfall kann man aber mit Karte zahlen)
Nur wenige Meter vor dem Flughafen steigen wir dann in den Shuttlebus.
Wir fahren durch ältere Stadtviertel, dann vorbei an modernen Hochhäusern und kommen nach circa einer Stunde am Aeroparque International Jorge Newbery an.
Der Flughafen liegt direkt an der Bucht von Samborombón. Hier in Buenos Aires ist es ziemlich schwül. Die meisten Inlandflüge starten von hier. Wir geben unser Gepäck ab. Dann machen wir uns auf den Weg ans Meer. Hier am großen Columbusdenkmal stehen viele Angler und in einem großen Baum zwitschern Spatzen und Papageien um die Wette. Das Wasser in der Bucht ist braun und sandig - es scheint hier ganz flach zu sein. Es ist ziemlich windig. Wir bleiben nur kurz, dann gehen wir in den Flughafen zurück.
Wir trinken noch einen Kaffee und essen ein Stück Karottenkuchen, bevor wir einchecken und mit schöner Aussicht auf die Stadt auf den Weiterflug warten.
Um 13:35 Uhr ist dann Boarding - 14:20 geht es weiter in Richtung Süden.
Dieser Flug dauert noch einmal über drei Stunden. Zusammen eine ganz schöne Strecke.
Wir kommen überpünktlich in El Calafate an.
Hier werden wir von einem Taxifahrer abgeholt und in die Stadt gefahren. Es gibt zwar auch einen Bus, aber der fährt selten. Unterwegs bekommen wir eine Kurzeinführung in die Geschichte und dien Natur der Region.
In der Hosteria Patagonia haben wir ein schönes zentrumsnahes Zimmer. Wir packen nur kurz aus und wandern dann in die Stadt. Erstmal kaufen wir ein Wasser. Dann suchen wir die Agentur auf, mit der wir in ein paar Tagen unsere Gletschertour machen wollen. Wir haben noch ein paar Fragen.
Natürlich machen wir noch einen Abstecher an den See und beenden den Tag in der Kneipe “La Zorra” bei einem Bierchen und einem Salat.
Die Preise sind hier in den Gaststätten ganz schön hoch. An der Hauptstraße sogar unverschämt hoch. Man merkt, dass hier viele Touristen starten. Oft werden wir nicht in die Kneipe gehen. Aber im La Zorra geht es - wahrscheinlich weil es nicht direkt an der Hauptstraße liegt (der Tipp stammt vom Taxifahrer).
Um zehn - was bei uns zu Hause ja um zwei ist - sind wir dann zurück in unserem Zimmer und verschwinden in den Betten.
Fotos: © Birgit Hebestreit
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